In einem einzigartigen Kunst-Projekt loten bekannte KünstlerInnen anläßlich des Staufer-Jahres 2010 das rheinland-pfälzische Kultursommerthema „Über Grenzen" in interdisziplinären Präsentationen und einem umfangreichen Rahmenprogramm aus.
Die Zeit der Staufer ist eine der prägenden und innovativsten Epochen für die europäische Geschichte, die besonders durch die Herrscherpersönlichkeit Friedrich I. auch in der Ingelheimer Kaiserpfalz ihre Spuren hinterlassen hat.
Der Kaiser war bemüht die unter seinen Vorgängern geschwächte Herrscherstellung wieder zu festigen und geriet dabei in offene Machtkonflikte mit dem Papst und seinen Reichsfürsten. Der für die Stauferzeit charakteristische Konflikt zwischen weltlichen und geistlichen Herrschaftsansprüchen impliziert Begriffe wie Moral, Macht, Glaube, Gerechtigkeit.
Von regionaler Bedeutung in dieser Auseinandersetzung ist die mögliche Begegnung Barbarossas mit der Benediktineräbtissin Hildegard von Bingen im Jahr 1163. Sie ging mit ihren an ihn gerichteten Prophezeiungen „Über Grenzen" und fand doch seine wohlwollende Unterstützung.
Berühmt wurde die Äbtissin, Seherin, Heilerin, Schriftstellerin, Musikerin und politische Aktivistin mit ihrer Hauptschrift „Scivias", in der sie Bilder zum Hören brachte und das Gehörte sichtbar machte: Vidi et audivi. Sehen und Hören als Erkenntnisprozess - ein essentielles Anliegen der zeitgenössischen Kunst.
Im Spannungsfeld von historischen und zeitgenössischen Grenzgängen erforschen Jugendliche in Schüler-Workshops unter Leitung von professionellen KünstlerInnen das historische Umfeld der Stauferzeit und entwickeln eigene künstlerische Beiträge.
Die von Juni bis September präsentierten Ausstellungsevents bilden ein zeitgenössisches Cross-Media-Gesamtkunstwerk, das mit der Verortung an den Originalschauplätzen der Stauferzeit zu einer spannenden künstlerischen Reise einlädt.
Der für die Stauferzeit charakteristische Konflikt zwischen weltlichen und geistlichen Herrschaftsansprüchen impliziert Begriffe wie Moral, Macht, Glaube, Gerechtigkeit.
Dieser historische Kontext mit seinen kulturellen und gesellschaftlichen Auswirkungen wird in künstlerischen Workshops mit SchülerInnen des Sebastian-Münster-Gymnasiums Ingelheim (SMG) unter der Leitung von professionellen KünstlerInnen ausgelotet und künstlerisch umgesetzt.
Im cross media der unterschiedlichen Kunstsparten entsteht so ein einzigartiges zeitgenössisches Gesamtkunstwerk, das mit der Verortung im Gebiet der Ingelheimer Kaiserpfalz einen spannenden künstlerischen Beitrag zur Reise an die Originalschauplätze der Stauferzeit leistet.
In einem einzigartigen Kunst-Projekt loten bekannte KünstlerInnen anläßlich des Staufer-Jahres 2010 das rheinland-pfälzische Kultursommerthema „Über Grenzen" in interdisziplinären Präsentationen und einem umfangreichen Rahmenprogramm aus.
Die Zeit der Staufer ist eine der prägenden und innovativsten Epochen für die europäische Geschichte, die besonders durch die Herrscherpersönlichkeit Friedrich I. auch in der Ingelheimer Kaiserpfalz ihre Spuren hinterlassen hat.
Der Kaiser war bemüht die unter seinen Vorgängern geschwächte Herrscherstellung wieder zu festigen und geriet dabei in offene Machtkonflikte mit dem Papst und seinen Reichsfürsten. Der für die Stauferzeit charakteristische Konflikt zwischen weltlichen und geistlichen Herrschaftsansprüchen impliziert Begriffe wie Moral, Macht, Glaube, Gerechtigkeit.
Von regionaler Bedeutung in dieser Auseinandersetzung ist die mögliche Begegnung Barbarossas mit der Benediktineräbtissin Hildegard von Bingen im Jahr 1163. Sie ging mit ihren an ihn gerichteten Prophezeiungen „Über Grenzen" und fand doch seine wohlwollende Unterstützung.
Berühmt wurde die Äbtissin, Seherin, Heilerin, Schriftstellerin, Musikerin und politische Aktivistin mit ihrer Hauptschrift „Scivias", in der sie Bilder zum Hören brachte und das Gehörte sichtbar machte: Vidi et audivi. Sehen und Hören als Erkenntnisprozess - ein essentielles Anliegen der zeitgenössischen Kunst.
Im Spannungsfeld von historischen und zeitgenössischen Grenzgängen erforschen Jugendliche in Schüler-Workshops unter Leitung von professionellen KünstlerInnen das historische Umfeld der Stauferzeit und entwickeln eigene künstlerische Beiträge.
Die von Juni bis September präsentierten Ausstellungsevents bilden ein zeitgenössisches Cross-Media-Gesamtkunstwerk, das mit der Verortung an den Originalschauplätzen der Stauferzeit zu einer spannenden künstlerischen Reise einlädt.
Der für die Stauferzeit charakteristische Konflikt zwischen weltlichen und geistlichen Herrschaftsansprüchen impliziert Begriffe wie Moral, Macht, Glaube, Gerechtigkeit.
Dieser historische Kontext mit seinen kulturellen und gesellschaftlichen Auswirkungen wird in künstlerischen Workshops mit SchülerInnen des Sebastian-Münster-Gymnasiums Ingelheim (SMG) unter der Leitung von professionellen KünstlerInnen ausgelotet und künstlerisch umgesetzt.
Im cross media der unterschiedlichen Kunstsparten entsteht so ein einzigartiges zeitgenössisches Gesamtkunstwerk, das mit der Verortung im Gebiet der Ingelheimer Kaiserpfalz einen spannenden künstlerischen Beitrag zur Reise an die Originalschauplätze der Stauferzeit leistet.
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